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Release-Party zur 6. Ausgabe

Hallo LeserInnen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen!

Wie zu jeder neuen Ausgabe von e & s findet auch zum Erscheinen der 6. Ausgabe wieder eine Release-Party statt. Wir würden uns sehr feuen, wenn Ihr mal bei uns vorbeischaut, um etwas mit uns zu trinken, zu tanzen und Euch die aktuelle Ausgabe GRATIS! abzuholen.

ORT: LAIKA – Kultur Kiez Kneipe, Emserstr. 131, 12051 Berlin (S/U-Bhf. Neukölln)

ZEIT: Samstag, 14. März 2009, ab 22 Uhr

Eintritt frei (den “Kultur€” am Tresen ausgenommen)!

Wir sehen uns auf der Party!

Es grüßt Euch die Redaktion von eiskraut & sauerbein

Lesung 6. Ausgabe zum Thema “Heimat”

Hallo LeserInnen von eiskraut & sauerbein!

Es ist mal wieder so weit – zum Erscheinen der 6. Ausgabe von e&s findet die berüchtigte Lesung statt. Wie immer lesen einige unserer AutorInnen ihren Beitrag aus der aktuellen Ausgabe zum Thema “Heimat” und Ihr könnt diesem äußerst spannenden Ereignis beiwohnen.

ZEIT: Mittwoch, 04. März 2009, 20 Uhr

ORT: LAIKA – Kultur Kiez Kneipe, Emserstr. 131, 12051 Berlin (Neukölln)

Wir freuen uns auf Euren Besuch im Herzen des Körnerkiezes.

Bis dahin eine schöne Zeit wünscht Euch die Redaktion von eiskraut & sauerbein.

5. Ausgabe von eiskraut & sauerbein

Hallo LeserInnen von eiskraut & sauerbein,

herzlich Willkommen auf unserem Blog. Auf den folgenden Seiten erwarten Euch interessante Artikel zu den Themen Integration und Migration. Wir wünschen Euch ein informatives Vergnügen bei der Lektüre.

Mit einer leichten Verzögerung erscheint die 5. Ausgabe Anfang Januar 2009 (für alle, die sie sich schon herbeigesehnt haben). Die 6. Ausgabe erscheint im März.

Wir wünschen Euch allen eine ruhige Vorweihnachtszeit und hoffen, Euch im Januar 2009 wieder zur legendären Lesung und Release-Party von e & s begrüßen zu dürfen:

Lesung 5. Ausgabe: Mi., 7. Januar 2009, 20 Uhr in der KulturKiezKneipe LAIKA (Salon), Emser Str. 131, 12051 Berlin (Neukölln)

Release-Party 5. Ausgabe: Sa., 17. Januar 2009, 22 Uhr in der KulturKiezKneipe LAIKA, Emser Str. 131, 12051 Berlin (Neukölln)

FREIER EINTRITT auf beiden Veranstaltungen!

Wenn wir (bereits) Eure Mail-Adresse haben, schicken wir Euch auch einen schönen Flyer zu. Ansonsten lasst sie uns einfach zukommen.

Bis bald und eine schöne Zeit wünscht Euch

David Völker

Redaktionsleiter e & s (V.i.S.d.P.)

P.S.: Beachtet auch die aktuellen Stellenausschreibungen unter der Rubrik “Service”. Vielleicht ist ja etwas für Euch dabei!

Neuköllner Streifzüge im Froschkönig

Liebe Literatur- und Neuköllninteressierte!

Im Rahmen der Reihe “Neukölln hat was zu sagen!” findet am 12. Dezember in der Literatur- und Pianobar Froschkönig eine unterhaltsame Lesung statt, auf der neben anderen AutorInnen auch David Völker seine Neuköllner Streifzüge lesen wird. Die ersten vier Teile der Streifzüge sind im Vierteljahresabstand bei eiskraut & sauerbein erschienen bzw. werden noch erscheinen. Ihr habt also die einmalige Gelegenheit, die noch nicht veröffentlichten Teile als erste zu hören.

ZEIT: Freitag, 12. Dezember 2008, 21 Uhr

ORT: Froschkönig Literatur- und Pianobar, Weisestr. 17, 12049 Berlin (zw. U-Bhf. Leine- und Boddinstr., U8)

Wir freuen uns schon darauf, Euch im Froschkönig begrüßen zu dürfen.

Eure

eiskraut & sauerbein-Redaktion

EM 2008: Gastgeberland Schweiz

Die Nati als Spiegelbild der Schweizer Gesellschaft
Martin Ernst

Das Antlitz zahlreicher Nationalmannschaften ist mittlerweile durch die Migration geprägt – doch wohl kaum eines schon so lange wie das der Nati, wie die Schweizer ihre Nationalelf zärtlich nennen.

Come in and find out
Wer jüngst in die Schweiz gereist ist, dürfte freundlich empfangen worden sein. Schon an der Grenze werden Einreisende von Eidgenossen begrüßt, die an ein anstehendes Großereignis erinnern und mit den Nationaltrikots der daran teilnehmenden Länder gekleidet sind. Mit Blick auf die im Juni beginnende Europameisterschaft arbeiten die Schweizer an ihrem Image und haben Anfang des Jahres eine Sympathie-Kampagne gestartet, die das Bild vom unfreundlich- mürrischen Eidgenossen anhand einer Freundlichkeitsoffensive korrigieren will (vgl. Spiegel vom 14.1.2008). Die Welt auch hier zu Gast bei Freunden? Continue reading →

Olympia 2008

Kein Sommermärchen
Björn Höfs

Schwere Zeiten für Beijing 2008: Der Tibet-Konflikt offenbart, wie die Menschenrechte in ganz China missachtet werden. Aber auch die Olympischen Spiele stecken in einer tiefen Krise: Das IOC hält sich mit Kritik zurück und profitiert in Milliardenhöhe.

Ein sonniger Nachmittag Ende März. Blech quält sich keuchend über die Jannowitzbrücke – es herrscht Berufsverkehr. Doch neben den Abgasen riecht man Weihrauch, würzig und schwer wabert er durch die Luft und kitzelt die Nase. Zum Brummen der Motoren mischt sich der murmelnde Singsang von Mantras. Hin und wieder stimmt das Klingen einer Tingsha, der tibetischen Handzimbel, mit ein und das Meer rot-blauer Fahnen mit goldenem Rand macht laut flatternd auf sich aufmerksam. Sonst herrscht andächtige Stille unter den rund 200 Anwesenden. Vorbeieilende dürften sich gefragt haben: Nanu, eine buddhistische Zeremonie mitten in Berlin? Doch das friedliche Treffen hatte einen ernsten Hintergrund. Während in China die Ankunft des olympischen Feuers gefeiert wurde, versammelten sich wie hier in Berlin weltweit Exiltibeter und Sympathisanten. Gemeinsam protestierten sie am World Tibet Action Day gegen die Haltung der chinesischen Regierung im Tibet-Konflikt. Continue reading →

Lesung zur 5. Ausgabe am 01.10.2008

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

nach dem Erfolg der letzten Lesungen, möchten wir Sie und Interessierte aus Ihrem Umfeld hiermit zur Präsentation anlässlich der fünften Ausgabe unserer Zeitschrift

eiskraut & sauerbein – Zeitschrift für Kunst und Leben zwischen den Kulturen”

am 01.10.2008, um 19.00 Uhr, in die Mosaik – Jugendkulturetage in der Oranienstraße 34 (HH, 1. Stock mit Fahrstuhl) einladen.

Es werden lesen:
Ilona Kofler
Isabelle Kuklinski
und
David Völker

Moderation: Alexander Dietz
Nach einer ca. einstündigen Lesung wird sicherlich noch die Zeit für Gespräche zum Projekt und den gelesenen Texten sein. Wie freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Bis dahin noch eine erfolgreiche Zeit.

Ihre eiskraut & sauerbein Redaktion

Kochen für Deutschland

Elmar Ott

Unsere eingewanderten Mitbürger haben sich immer weiter in den deutschen Markt vorgewagt. War die deutsche Einwanderungspolitik dabei Hemmschuh oder Hilfe? Eine kurze Geschichte „ausländischer“ Unternehmensgründungen.

Das chinesische Restaurant schräg links, der „Dönermann“ auf der rechten Seite und gegenüber das „Ristorante Napoli“ – so oder so ähnlich sind viele Plätze und Kreuzungen in deutschen Städten bestückt. Ohne Zweifel haben sich unsere MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund in die bundesdeutschen Mägen und vielleicht auch Herzen gekocht. Dieser „kulinarische“ Zweig der Ökonomie hat somit sicherlich seinen integrativen Beitrag geleistet. Trotzdem drängen sich zwei Fragen, diesen Sachverhalt betreffend, doch in den Vordergrund: Ist die Eröffnung einer gastronomischen Einrichtung (durch einen Migranten, eine Migrantin) nicht oft nur die letzte Alternative vor der drohenden oder schon herrschenden Arbeitslosigkeit und wie sieht es mit dem Migrantenanteil in anderen Wirtschaftszweigen aus. Continue reading →

Die Olympischen Spiele im antiken Griechenland

Politisch oder unpolitisch, friedenstiftend oder rivalitätsfördernd?
Philip Kovacevic

Olympia steht heutzutage für Wettkampf, Fairness und ein friedliches Miteinander der Völker. Meist macht man sich auch für eine unpolitische Veranstaltung stark und versucht die Internationalität des Ereignisses zu entpolitisieren. Das Vorbild unseres olympischen Spektakels war in vielerlei Hinsicht anders als die neuzeitliche Kopie.

Die Olympischen Spiele der Moderne wurden erst im 19. Jh. ins Leben gerufen. Dies geschah im Zuge des Klassizismus. Es ging eine Faszination vom sportlichen Wettkampf der Antike aus und so wurden die heutigen Attribute des Olympischen Gedankens in das alte Griechenland projiziert. Continue reading →

Mein bester Freund der Feind

Ein Plädoyer für die Ignoranz
Sarah Kretzschmar

Viele verschiedenfarbige Kinder halten sich bei der Hand und aus ihrer Mitte strahlt grün und blau die Erde. Ein Klassiker.
Wir sind uns einig: wir wollen alle Freunde sein.

Wie steht es mit dem hehren Wunsch nach allumfassendem Frieden, nach weltumspannendem Verständnis, der als Utopie scheinbar der Idee der Völkerverständigung zugrunde liegt? Continue reading →